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Was ist IP-Telefon Autoprovisionierung?

Autoprovisionierung, oder auch Autokonfiguration genannt, ist die einfache, zeitsparenden und nervenschonende Variante ein oder mehrere IP-Telefone in einer VoIP-Telefonanlage einzurichten und zu konfiguieren. Für Autoprovisionierung können die grundlegenden Daten, wie z.B. die MAC-Adresse des Telefons, die gewünschte Durchwahl und Anruferkennung, zentral, in der TK-Anlage eingegeben werden. Das Telefon bezieht diese Daten dann über das Netzwerk und muss nicht mehr manuell konfiguriert werden. Diese zentrale Verwaltung der Geräte schafft viele Vorteile. Zum Beispiel wird eine Menge Zeit bei größeren Installationen gespart, und damit Kosten reduziert. Außerdem können Updates oder Sonderkonfigurationen, zentralisiert eingepflegt werden, ohne dass jedes Telefon, einzeln und individuell konfiguriert werden muss.

Wie funktioniert Autoprovisionierung?

Zuerst wird in der Telefonanlage ein neues Telefonkonto eingerichtet. Hierbei werden Hersteller und Mac-Adresse, sowie die gewünschte Durchwahl und die Anruferkennung für das Telefon angegeben. Anschließend muss das IP-Telefon auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und neu gestartet werden, während es mit dem Netzwerk, indem sich die TK-Anlage befindet, verbunden ist. Während des Neustart sendet das IP-Telefon Provisionierungsanfragen. Die IP-Telefonanlage erkennt die MAC-Adresse des Telefons und sendet eine XML-Konfigurationsdatei, in welcher sämtliche vorher festgelegten Konfiguraitonsdaten gespeichert sind. Diese XML-Dateien unterscheiden sich von Telefon zu Telefon.

Schematischer Ablauf von Autoprovisionierung

Bei AskoziaPBX In diesem Fall muss lediglich das Telefon zurück auf Werkseinstellungen gesetzt und neu gestartet werden. Drückt man nun in der Weboberfläche den Button “Activate auto detection”, beginnt AskoziaPBX, im lokalen Netzwerk nach nicht provisionierten IP-Telefonen zu suchen. Wird ein IP-Telefon gefunden, wird es in der Weboberfläche aufgelistet. Nun braucht man nur auf das gewünschte Telefon in der grafischen Oberfläche zu klicken und für das Telefon wird ein “Konto” erstellt. Hier gibt man nun die gewünschten Daten wie Anschlusskennung, interne Durchwahl usw. ein, speichert die Einstellungen und das Telefon wird provisioniert.

Welche Telefone werden von AskoziaPBX unterstützt?

AskoziaPBX unterstützt die folgenden Open Standard IP-Telefone:

Snom – 300, 320, 370, 710, 720, 760, 821, 870
Gigaset – IP310, IP410, IP700, IP900
Yealink – SIP-T20P, SIP-T22P, SIP-T26P, SIP-T28P, SIP-T32G, SIP-T38G, SIP-T42G
Tiptel – IP 386, IP 286, IP 284, IP 282, IP 280, IP 28 XS
Alcatel – Temporis IP200, IP600, IP800
Polycom – SoundPoint IP 321/331, IP 335, IP 450, IP 550, IP 560, IP 650, IP 670

Kann ich an meiner AskoziaPBX Telefonanlage auch Telefone nutzen, für die keine Autokonfiguration verfügbar ist?

In diesem Fall müssen sowohl in der Telefonanlage, als auch auf dem jeweiligen Telefon, die benötigten Daten vom Administrator eingegeben werden. Hierzu gehören zum Beispiel Netzwerkeinstellungen, die gewünschte Durchwahl des Gerätes usw. Einige Telefonhersteller bieten auch “Einrichtungsassistenten” in ihren Weboberflächen.

Schematischer Ablauf einer manuellen Konfiguration

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Autoprovisionierung:


Häufige Fragen zum Thema IP-Telefonanlagen und VoIP